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Du möchtest Fotos von Dir? Deiner Familie? Deinen Kindern?

Du suchst nach etwas besonderem als Geschenk? Für Dein Zuhause? Für Dich? Ich bin auf tfp-Basis immer an an neuen Modellen interessiert. Ich brauche nur ein bis zwei Stunden dafür. Bring jemanden mit, wenn Du möchtest. Schminke und Outfit? Keine Erfahrung? Ergänzende Informationen findest Du als PDF, lies einfach nach, wie ein Shooting abläuft. Die Fotos können draußen entstehen, bei Tageslicht, in einem Park, bei einem Spaziergang, was immer Dir da entgegen kommt.

Als Honorar bekommst Du einen freien Zugang zu Deinen bearbeiteten Fotos. Mein Honorar: Die besten landen bei Flickr® oder auf meiner Webseite.

Lieber als Kurzfassung?

Was ich mache?

Schlicht und einfach: Fotos. Alltag im Rampenlicht. Unscheinbares wird zum Hauptakteur. Selbst ein Straßenrand bietet hinreichend Spielraum für Licht und Schatten. In einer Welt voller Informationen möchte ich filtern und darstellen, was sonst ausgeblendet wird. Einzelheiten...

Menschen fotografiere ich anders. Eine gewisse Nähe ist wichtig. Es gilt Distanzen zu überbrücken, vorzugsweise ohne Maske, ohne Gestelltes, ohne das "Ich werde fotografiert"-Gesicht. Ich möchte authentische Gesichter, ob nun in ernsthafter oder entspannter Stimmung. Gar nicht so einfach, aber ab und an klappt es.

Was ist anders?

Einfach Alles. Du. Ich. Wir.

Kein Mainstream, keine Hektik. Wir reden. Vorher, nachher, mittendrin.

Wir schweigen, wenn es gut ist, und lassen die Bilder sprechen. Ach ja – auch die sind anders...

Shootings sind besondere Momente.

Für Dich, weil Du plötzlich im Rampenlicht stehst, und für mich, weil ich möchte, dass es Dir gut geht und Du Dich trotzdem wohlfühlst.

Neben der Aufregung, und den Fragen, wie stelle ich mich hin, sitzt die Frisur, ist der Pickel zu sehen, sehe ich gut aus, habe ich mich für die richtigen Klamotten entschieden, gibt es plötzlich viele tausend andere möglichen Dinge, die eine Rolle spielen könnten.

Tun sie das? Ja und Nein. Ja, weil sie Dich beschäftigen und Nein, weil diese Dinge für mich kaum eine Bedeutung haben.

Grundsätzliches...

Immer ohne Blitz. Immer mit vorhandenem Licht - nie anders. Immer ambitioniert. Immer mit Anspruch.

Fotografie ist Leidenschaft

Muss wohl so sein. In den frühen 80er bekam meine Mutter eine analoge Spiegelreflexkamera geschenkt, mit der sie nichts anfangen konnte. Also spielte ich damit rum.

Wenig ernsthaft zwar, aber immerhin machte es Spaß. Meistens Schwarzweiß, 400er Film. Entwickeln wollte ich nicht lernen. Schwarzweiße Fotos waren zu der Zeit bereits exotisch, alle wollten bunt – wer nicht selbst entwickelte, musste also bis zu vierzehn Tage warten.

Dann folgten jahrelange Pausen.

Als ich anfing Webseiten zu erstellen und Abschlussarbeiten zu gestalten, fing eine neue Zeit für mich an.

Ich hatte die Staffelei längst gegen den Mac eingetauscht, und brauchte lizenz-freies Material. Ich kaufte 2005 eine digitale, kompakte Kamera mit gerade mal zwei Megapixel.

Ich fotografierte alles, was nicht schnell genug laufen konnte. Ich sammelte Material zum Verarbeiten, mehr zunächst nicht.

Meine Ansprüche stiegen.

2012 kam günstig und gebraucht eine fünf Jahre alte digitale Spiegelreflexkamera mit Weitwinkel und einem Tele dazu, und damit ging es richtig los.

Ich experimentierte viel. ICM war kurz ein riesiges Thema für mich, und viel wichtiger: es befreite mich in vielerlei Hinsicht, und sorgte dafür, dass ich mir um „gute , einzig wahre und richtige Fotografie“ keine Sorgen mehr machte. Ich komme jetzt noch ins schwärmen, wenn ich an die vielen wundervollen Ergebnisse denke, die dort zu sehen sind. Ich bin bis heute der Ansicht, dass perfekt belichtete Langeweile nicht so mein Ding ist.

ICM

Zwei Jahre später die erste spiegellose Kamera. Und zwei weitere Jahre später war ich bereit für das Flaggschiff aus der Serie. Ende 2019 dann das zweite Flagschiff, jetzt mit Mark 2 im Namen.

Gutes „Glas“ hatte ich bereits vorher schon für die Kleine erworben. Es gibt kaum Tage im Jahr, an denen ich keine der beiden spiegellosen Kameras mit mir schleppe. Auch wenn sich mein Verhalten deutlich geändert hat. Ich knipse nicht mehr ganz so planlos und schnell wie früher, und ich mache lieber weniger, dafür bessere Fotos. Zumindest glaube ich das.

Etliche Shootings liegen hinter mir, und ich hatte bei den allermeisten viel Freude. Wenn das mal nicht so ist, breche ich ab – auch die Erfahrung musste ich machen.

Wie sich das anfühlt, ein Shooting mit mir zu machen?

Mika's Antwort: "...also ein Shooting mit dir fühlt sich wie keins an. Es gibt keine Posen, keine Vorgaben, nur der Mensch der Da ist, und der Fotograf. Wobei man diesen kaum als Fotografen wahrnimmt. Ich liebe die Tatsache, dass du es schaffst, die Natürlichkeit in einer Person einzufangen. Deswegen liebe ich deine Fotos so sehr. In deinen Fotos sehe ich die Person, und kann sogar den Charakter erkennen...."

Auf kwerfeldein.de ist mir ein Artikel von 2015 in guter Erinnerung geblieben. Im letzten Absatz stehen wichtige Dinge:

"...Bei der heutigen Flut an Fotografien ist es nicht mehr einfach, aufzufallen. Aber muss man das? Es ist einzig und allein wichtig, dass man sich identifizieren kann mit dem, was man geschaffen hat und seine eigene Geschichte erzählt. Zu welchem Ende man jedoch kommt, muss jeder für sich selbst erfahren."

An ein Ende denke ich derzeit noch nicht. Ich habe eine Familie und einen Job, beides nimmt sehr viel Zeit und Energie in Anspruch, und hat so gar nichts mit Fotografie zu tun. Trotzdem gibt es noch viel zu tun. Es gibt etliche Dinge, die noch ausstehen, in Planung sind, und noch entstehen werden. Ich freue mich darauf.

Kontakt?

Hein Möller • Düppelstr. 54 • 44789 Bochum

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